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Deutsche Chefredakteure machen Studienreisen an die US-Westküste, um das Netz und die Medien zu verstehen. Daniel Fiene und Herr Pähler sprechen mit Deutschen, die in San Francisco waren. Es geht um die Frage: Gibt es im Silicon Valley die Antworten für den Journalismus der Zukunft?

Im Ringen um die eigene Zukunft blickt nicht nur die Tech-Szene in Richtung Silicon Valley. Was dort an der US-Westküste seit Jahren pulsiert, lässt die hiesige Medienbranche neidisch werden. Die Unternehmen gelten als innovativ, erreichen weltweit mit ihren Inhalten ein Millionen Publikum und verdienen auch noch Geld. Ordentliches Geld. Dinge, mit denen sich die deutsche Medienbranche schwer tut.

Die Faszination geht soweit, dass die Medien lokale Ereignisse groß aufbereiten. So manche Zeitung hat schon über die Wohnungsnot in San Francisco berichtet. Die Wut der Einwohner auf die Mitarbeiter-Busse, die die Angestellten der Internet-Konzerne täglich ins Valley bringen ist zum Symbol der Schattenseite des Valley-Hypes geworden.

Die Gäste

  • Britta Weddeling ist Journalistin und wird im Juli Silicon-Valley-Korrespondentin des Handelsblatts. Sie wird künftig auch über ihren Alltag als Korrespondentin bei uns im Medienmagazin berichten.
  • Daniel Kröger ist Portfoliomanager der Acatis Investment GmbH und er kommt frisch aus dem Valley, wo er drei Monate die Startup-Szene studiert hat.
  • Felicitas Hackmann ist Journalistin und berichtet für die englischsprachige Welt über die Berliner Startup-Szene für das Webmagazin Venture Village. Sie hat auch schon in San Francisco gelebt.