Looping, Trichter oder Freefall: In Sachen Wasserrutschen macht Julian Tschech so schnell keiner was vor. Der 21-Jährige hat zusammen mit seinem Bruder schon rund 600 Rutschen getestet. Die Freibadsaison kann kommen!

Julian Tschech (21) und sein jüngerer Bruder haben sich zur Aufgabe gemacht, Wasserrutschen zu testen: in Deutschland, im Ausland, überall. Mehr als 600 Rutschen haben sie schon bezwungen und auf ihrer Website bewertet - dort finden sich auch Videos von einigen Abfahrten.

​"Es gibt natürlich Rutschen, die sind richtig schön schnell. Die gefallen uns am besten."
Julian Tschech, Wasserrutscher

Gute Bewertungen bekommen aber auch Rutschen, die zwar nicht so schnell, aber dafür schön gestaltet sind - mit Licht- oder Soundeffekten. In den letzten Jahren habe sich im Rutschenbereich viel entwickelt, erzählt Julian. Mittlerweile gebe es sogar schon Rutschen mit zwei Loopings oder Rutschen, in denen man am Anfang mit einer Falltür auf mehr als 40 Stundenkilometer beschleunigt werde.

"​Wer schnell sein will, muss die Reibung minimieren."
Julian Tschech, Wasserrutscher

Julians Tipp für schnelles Abrutschen: Beine überkreuzen, so dass man nur mit einer Ferse auf der Rutsche aufliegt und mit zwei Schulterblättern. Der Rest wird hochgehalten, was natürlich etwas Körperspannung erfordert. Aber dafür geht's ordentlich ab. Von bremsenden Badeshorts rät Julian eher ab: "Lieber schön enganliegend."

"In Kansas City steht die höchste Rutsche der Welt. Die ist 50 Meter hoch und geht einfach nur gerade nach unten - da würde ich gern mal hin."
Julian Tschech, Wasserrutscher

Und was ist, wenn man zu langsam ist, den Looping nicht schafft und statt dessen zurückrutscht? "Dann gibt's meistens am tiefsten Punkt der Rutsche 'ne Klappe zum Aussteigen", erklärt Julian.