Mehr als die Hälfte von uns nimmt im Winter zu. Kein Wunder, denn schon ab Oktober laufen die Weihnachtsbäckereien auf Hochtouren. Und die Weihnachtsgans will ja auch noch verputzt werden. Aber wie schlimm ist das Fett in der Bauchgegend eigentlich?

Glühwein, Plätzchen, oben drauf noch die Weihnachtsgans und dazu weniger Bewegung als sonst. Fertig ist der Fettcocktail, den wir über die dunkle Jahreszeit und besonders die Feiertage hinweg in unserem Körper anrühren. Jedes Jahr aufs Neue tappen wir in die Köstlichkeitenfalle und fragen uns, ob wir damit nicht unsere Gesundheit ruinieren.

Fett ist für den Menschen überlebenswichtig

Grundsätzlich ist der Mensch auf Fett angewiesen. Als Energieträger, wichtiger Baustoff im menschlichen Organismus oder Schutzmittel innerer Organe ist Fett unersetzlich. In der Regel haben wir alle aber genügend davon im Körper, selbst dünne Menschen. Deswegen gilt es, ein zu viel an Fett zu verhindern und vor allem auf die Qualität zu achten, denn Fett ist nicht gleich Fett. Ungesättigte Fettsäuren aus tierischen Produkten sind nicht so gesund, wie die ungesättigten aus pflanzlichen Ölen.

“Ich bin schlank, bezeichne mich aber als dünnen Dicken.“
Dr. Johannes Wimmer

Viele dicke Menschen haben mit schlechten Blutwerten zu kämpfen, die ihre Gesundheut gefährden. Aber auch für schlanke Menschen besteht diese Gefahr durchaus, wenn die Wertigkeit der aufgenommenen Fette schlecht ist. Zudem definiert sich die Gefährlichkeit von Fett auch über seine Position im Körper. Vor allem Fettpolster um den Darm herum gelten unter Medizinern als besonders ungesund, da sie statistisch mit einem größeren Risiko für schwerwiegende Krankheiten einhergehen.

Das Gewicht regelt sich in der Regel von ganz allein

Generell sollten wir also auf Qualität und Quantität von Fetten achten und solange die Schlemmerei an den Feiertagen nicht zur täglichen Routine wird, und wir den Rest des Jahres auf unsere Ernährung achten, ist es auch nicht schlimm, über Weihnachten und Silvester zwei Kilo zuzulegen, sagt unser Dr. Johannes. Denn im normalen alltäglich Rhythmus reguliert sich das Gewicht wieder von ganz allein.