FC-Chelsea-Trainer Antonio Conte ringt um seine Contenance. Damit er künftig nicht mehr wie ein unruhiger Tiger am Spielfeldrand herumrennt, macht er jetzt Yoga. Yoga ist nämlich eigentlich für alles gut.

Bikram Yoga, Acro Yoga, Hatha Yoga, Ziegen-Yoga, Bier-Yoga, Hot Yoga… Es gibt ziemlich viele Yogastile - und regelmäßig kommen neue hinzu (oft in Kombination mit Tieren). So vielfältig wie Yoga ist, so viele verschiedene Wirkungen haben die Übungen auch auf unseren Körper.

Yoga wirkt sich positiv auf unsere Psyche aus, sagt Christine Graf von der Sporthochschule Köln. Es dient dem Stressabbau, wer Yoga macht kommt runter, hat weniger Depressionen, Ängste und Aggressionen, so die Sportwissenschaftlerin.

Es gibt Alternativen

Daneben wird Yoga auch in fast allen Bereichen Gesundheitsförderung eingesetzt, sagt Christine Graf: bei chronisch Kranken, Rückenschmerzen, Hochdruckpatienten, Krebspatienten. "Es ist eigentlich eine richtig super Sache." 

Allerdings ist nicht jeder auch der Yoga-Typ. Christine Graf spricht da aus eigener Erfahrung.

"Ich habe mal Yoga probiert, bin aber bei den Atemübungen hängen geblieben."
Christine Graf hat es nicht so mit Yoga

Wer also kein Spaß an Yoga hat, kann auch anderweitig runterkommen. Ein Spaziergang durch die Natur wirkt sich ebenfalls gut auf Körper und Psyche aus. Oder ein kurzes auspowern, zum Beispiel am Boxsack, das hilft auch, sagt Christine Graf.

"Es gibt für jeden irgendeine Bewegungsart, die er gerne macht."
Christine Graf