Gold, Keramik, Kunststoff? Was steckt in euren Zahnfüllungen? Immer mehr Menschen haben Unverträglichkeiten und das betrifft auch Plomben. Vivian Brandies ist Umwelt-Zahnärztin und unser Blind Date-Gast.

Alles, mit dem sich unsere Zähne befüllen lassen, hat Masseverlust, sagt Viri Brandies. Sie ist Umwelt-Zahnärztin. Das heißt, es werden stetig Partikel aus unseren Zahnfüllungen herausgelöst. Nur ganz wenig, aber eben permanent. Nur bei Keramik ist das anders.

"Körperfremde Materialien - auch im Mund - wirken sich immer in irgendeiner Form auf unseren Organismus aus."

Solche körperfremden Materialien können - müssen nicht - zu Unverträglichkeiten führen. Immerhin: Jeder zweite Mensch leide unter Unverträglichkeiten, die umweltbedingt seien, sagt Zahnärztin Brandies. Bei ihren Patienten geht sie der Frage nach, ob vielleicht die Zähne schuld sind an Erkrankungen wie Migräne, Rückenschmerzen und so weiter. Eine richtige Detektivarbeit sei das manchmal.

Jeder Mensch reagiert anders auf Reize, sagt Viri Brandies. Es müssen nicht immer Unverträglichkeiten auftreten. Doch es sei wichtig, den Mensch eben als Ganzes zu betrachten.

Ein Problem sieht Brandies darin, dass immer häufiger Kunststoffe bei Zahnbehandlungen genutzt werden. Denn im Zusammenhang mit Kunststoff seien immer häufiger Allergien feststellbar.