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Um bedrohte Bienenarten zu schützen, muss die Wissenschaft mehr darüber erfahren, auf welche Blüten die Insekten am liebsten gehen und wo diese Nektar-Quellen liegen.

Die Bienen machen sich in einer eigenen Sprache auf solche Orte aufmerksam. Eigentlich ist es mehr ein Tanz, der Bienen- oder Schwänzeltanz. Dabei kehrt eine Biene von einer besonders vielversprechenden Nektar-Quelle in den Stock zurück, tanzt eine Acht-ähnliche Figur und gibt den anderen so die Koordinaten durch. Allerdings unterscheiden sich die Tanz-Moves oft, selbst wenn es um die gleiche Richtung geht. Forschende aus den USA haben die Bienen-Sprache übersetzt, also welcher Tanz für welche Richtung steht. Dafür haben sie monatelang 85 markierte Bienen aus drei zum Teil weit entfernten Stöcken untersucht.

Es kam raus, dass die Bienen trotz der Unterschiede in den Tanz-Moves verlässlich zu der Blüte fanden. Die Forscher sagen, eine Biene aus England könne problemlos den Schwänzeltanz einer Artgenossin aus den USA verstehen.