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Im brasilianischen Amazonas-Gebiet nimmt die Zahl der Feuer weiter stark zu - und das, obwohl dort ein Abbrenn-Verbot gilt.

Das zeigen Daten des Nationalen Instituts für Weltraumforschung Inpe. Demnach stieg die Zahl der Brände im Juli um 28 Prozent - verglichen mit dem Vorjahresmonat.

Allein am Donnerstag machten die Satelliten mehr als 1.000 Feuer in Amazonien aus. Das ist laut Greenpeace Brasil die höchste Zahl an Waldbränden an nur einem Tag im Juli seit 15 Jahren. Schon für diesen Juni hatte Inpe eine Rekord-Entwaldung gemeldet.

Auslöser der Feuer sind oft illegale Rodungen. Mitte letzten Monats hatte die brasilianische Regierung das Abbrennen von Flächen im Amazonas-Gebiet für 120 Tage verboten. Greenpeace kritisiert, die Verordnung werde nicht genug kontrolliert.

Umweltschützer befürchten, dass 2020 das zerstörerischste Jahr für den größten Regenwald der Erde werden könnte.