Sport kann beim Einschlafen helfen - es kommt dabei aber wohl auch auf die richtige Sportart an.

Das bestätigt eine Studie unter Leitung der Uni für Chinesische Medizin in Peking. Die Forschenden haben die Ergebnisse von 22 Studie zu dem Thema ausgewertet, mit rund 1300 Teilnehmenden insgesamt. Die Teilnehmenden hatten verschiedene Sportarten ausprobiert und zum Teil selbst notiert, wie sich das aufs Schlafen auswirkten. Zum Teil wurde ihr Schlaf auch objektiv untersucht, zum Beispiel im Schlaflabor.

Es zeigte sich, dass vor allem ruhigere Sportarten und Ausdauersport wie Yoga, Tai Chi, Gehen und Joggen viel Potenzial haben, um besser zu schlafen. Beim Yoga notierten die Teilnehmenden zum Beispiel bis zu zwei Stunden mehr Schlaf pro Nacht. Aerobic und Kraftsport schnitten nicht so gut ab.

Die Forschenden vermuten, dass die ruhigeren Sportarten helfen, weil sie die Aufmerksamkeit auf Entspannung, Atmung und bewusstes Bewegen lenken. Die Bewegung könnte auch den Hormonhaushalt regulieren und die Bildung von Schlafhormonen anregen.

Frühere Studien haben schon gezeigt, dass neben der Sportart auch Tageszeit und Dauer entscheidend sind, ob Sport beim Einschlafen hilft und guten Schlaf fördert.

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