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Das Konzept klingt ein bisschen nach dem Film "Matrix", in dem der menschliche Körper als Stromquelle genutzt wird.

Das Team um einen Nanoingenieur der Universität San Diego in den USA hat ein Sportshirt in eine kleine Energieanlage verwandelt. In einer Studie ist beschrieben, wie das Shirt an mehreren Stellen Energie des menschlichen Körpers in Strom umwandelt.

Bei dem Shirt sitzen zum Beispiel kleine Brennstoffzellen auf der Brust, die aus Schweiß Strom erzeugen. An den Unterarmen und an den Seiten sind Mini-Generatoren angebracht, die durch Bewegungen der Arme oder beim Laufen arbeiten. Dazu kommen noch Kondensatoren, um die Energie zu speichern und Spannungsunterschiede auszugleichen.

Die Idee ist, dass das System nicht nur bei Bewegung, sondern auch beim Ausruhen Strom erzeugt. Die Ausbeute reichte im Test, um für eine halbe Stunde eine Armbanduhr zu betreiben.

Mindestens ein Alltagsproblem hat das Energieshirt allerdings noch. Man kann es zwar zerknittern und auch nass werden lassen. Die Silberfäden, die als Stromkabel funktionieren, würden aber noch keine Waschmaschine vertragen.