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Woher kommt eigentlich unser Regen? Kurze Antwort: Über fliegende Flüsse.

Genauer: Luftströme, die ganz viel Wasser transportieren. Und die werden nicht etwa zum Großteil von den Meeren gespeist, sondern von großen Wäldern. Deshalb schlagen Forschende im New Scientist Alarm, dass Abholzungen eine viel größere Bedrohung darstellen als der Klimawandel.

Denn: Bäume nehmen Wasser über die Wurzeln auf und geben es über die Blätter ab. Ein einzelner Baum bringt so an einem Tag mehrere hundert Liter in die Luft. Luftströme bringen die Feuchtigkeit dann über weite Strecken in andere Regionen. Die fliegenden Flüsse transportieren mehr Wasser als alle Flüsse weltweit - bis weit ins Innere der Kontinente. Ohne Wälder fallen die Niederschlagswerte rapide hinter den Küsten.

Die Forscher sagen: Dass Australien heute zum Beispiel so trocken und verwüstet ist, liegt nicht an natürlichen klimatischen Faktoren, sondern vielmehr daran, dass Menschen siedelten und die Vegetation niederbrannten. Dadurch gingen auch die Niederschläge im Landesinnern immer mehr zurück.