Aber wann ist es beim Training oder Fasten soweit? Das lässt sich an der Atemluft ablesen. In der ist dann nämlich die chemische Verbindung Aceton nachweisbar. Dafür brauchte man bisher ein großes Laborgerät, nämlich ein Massenspektrometer. Jetzt hat ein Forschungsteam der ETH Zürich ein handliches Messgerät zur Atemanalyse entwickelt, das fast genauso präzise misst. Es funktioniert so ähnlich wie das Teil, in das man bei einer Alkoholkontrolle im Straßenverkehr pustet.
Zum Fettverbrennungsmesser gibt es auch eine Smartphone-App. Die gibt verständliche Anleitungen, sodass das Handgerät von Laien zuverlässig bedient werden kann.
Die Idee ist, dass damit in Zukunft Diäten und Therapien bei Stoffwechselkrankheiten genauer überwacht und persönlich zugeschnitten werden können. Das ETH-Team hat seine Entwicklung in der Fachzeitschrift Device veröffentlicht.
