An dem Tag stand der Verein aus der dritten Liga im Olympiastadion in Berlin im DFB-Pokalfinale. Stress pur für viele Fans. Im Schnitt lag ihr Stresspegel um rund 40 Prozent höher als an den neun Tagen davor und den zehn Tagen danach.
Das hat ein Forschungsteam der Uni Bielefeld mithilfe von Smartwatches bei rund 230 Arminia-Fans gemessen. Jetzt hat das Team seine kleine Studie in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht. Die Smartwatches der Fans verrieten unter anderem: In den ersten 15 Minuten der Partie war der Puls besonders hoch. Bei Fans vor Ort im Stadion war er im Schnitt höher als bei Fans, die das Finale am Fernseher oder beim Public Viewing verfolgten.
Am Ende verlor die Arminia. Aber Ligaspiele werden den Forschenden sicher auch weiterhin die Gelegenheit geben, die körperlichen Effekte des Fußballfiebers noch weiter zu untersuchen.
