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Viel Effekt auf wenig Fläche - diesen Vorteil haben Hecken an Feldern, wenn es darum geht, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu binden und so zum Klimaschutz beizutragen.

Das sagt zumindest ein Forschungsteam des Thünen-Instituts für Agrarklimaschutz in Braunschweig. Das hat mehrere Studien sowie eigene Daten analysiert und herauskam: Eine neu angepflanzte Hecke bindet in 20 bis 50 Jahren pro Hektar ähnlich viel CO2 wie ein Wald. Das liegt unter anderem an dem dichteren Netz aus Ästen und Zweigen in der Hecke, aber auch daran, dass die Wurzeln sehr viel CO2 im Boden binden. Rund 700 Meter Hecke könnten so zehn Jahre an Treibhausgas-Emissionen eines Menschen neutralisieren.

Daneben haben Hecken laut dem Forschungsteam den Vorteil, dass sie vor Bodenerosionen schützen, mit ihrem Schatten die Felder kühlen und Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bieten.

Für Landwirtinnen und Landwirte ist es laut den Forschenden aber nicht ganz so leicht, Hecken zu pflanzen - Schuld sei ein undurchsichtiger Förder-Dschungel und dass die Hecken nicht mehr weggemacht werden dürfen, wenn sie einmal stehen.