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Die südspanische Großstadt Sevilla führt als erste Stadt weltweit ein Warnsystem für Hitzewellen ein.

Sevilla gehört zu den heißesten Orten des Landes. Die Stadt liegt in einem Flusstal in Andalusien und die Temperaturen steigen dort regelmäßig auf mehr als 40 Grad. Vor solchen Hitzewellen soll die Bevölkerung künftig bis zu fünf Tage im Voraus gewarnt werden. Dazu werden Hitzeereignisse in drei Kategorien eingeteilt - und sie bekommen Namen, ähnlich wie Hurrikans. Die ersten drei heißen Zoe, Yago und Xenia. Begleitet wird das Pilotprojekt von Forschenden des Arsht-Rockefeller-Centers. Dessen Direktorin sagte, das Warnsystem solle das Bewusstsein für die tödlichen Auswirkungen des Klimawandels schärfen und letztendlich Leben retten. Andere Städte weltweit, wie Melbourne, Athen und Los Angeles, arbeiten an ähnlichen Plänen.

Spanien leidet in diesem Jahr unter der frühesten Hitzewelle seit über 40 Jahren mit Temperaturen von bis zu 43 Grad in Städten wie Sevilla und Cordoba und zahlreichen Waldbränden schon im Juni.