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Das Schreddern von männlichen Küken soll aufhören.

Die Bundesregierung investiert fünf Millionen Euro, damit die Wissenschaft Alternativen entwickelt. Jetzt kommt ein neuer Vorschlag aus München.

Biotechnologen der Technischen Universität dort setzen auf Kernspintomographen - die kennt man aus der Medizin. Die Geräte können Eier untersuchen, eine neue Software wertet die Daten aus. Dabei kommt heraus, ob das Ei überhaupt befruchtet ist und wenn ja, welches Geschlecht der Embryo hat. Dabei bleiben Eierschale und Embryo intakt. Eier mit männlichen Embryos werden nicht weiter bebrütet.

Eine andere Methode der Früherkennung kommt aus Sachsen. Die Forscher dort setzen auf Spektroskopie - dabei wird das Ei mit Licht bestimmter Wellenlänge bestrahlt.

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 50 Millionen männliche Küken getötet, weil sich ihre Aufzucht wirtschaftlich nicht lohnt. Hähne legen keine Eier und setzen nur schlecht Fleisch an.