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Wir reden, atmen, lachen - und irgendwann ist unser Mund-Nase-Schutz feucht. Das ist aber noch kein Grund, ihn sofort gegen einen frischen auszutauschen.

Im Gegenteil: Eine Studie im Fachmagazin Physical Reviews Fluids zeigt, dass die Feuchtigkeit die Maske sogar effektiver machen kann. Durch die Feuchtigkeit wird nämlich verhindert, dass große Tröpfchen beim Aufprall in kleine zerspringen, die dann durch die Maske durchgehen.

Die Forschenden haben dafür Experimente mit bis zu zwei Milimeter großen Tröpfchen und verschiedenen Masken-Typen gemacht. Bei Wasser-abweisenden Masken lagerten sich feine Wasserperlen innen auf der Oberfläche an, die den Aufprall der Tröpfchen abbremsten. Wasser-anziehende Masken sogen sich voll und verkleinerten so die Poren, durch die die Tropfen hätten durchdringen können.

Je mehr Feuchtigkeit in der Maske, desto schwerer fällt uns aber irgendwann das Atmen darunter. Spätestens dann muss dann doch eine Frische her.