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Zuerst die Zahlen: 200.000 Zellen, knapp eine halbe Million Synapsen - und das alles in einem ein mal ein mal ein Millimeter großen Würfelchen Mäusehirn.

Wissenschaftler des US-amerikanischen Allen Institute haben sämtliche Verschaltungen darin berechnet, kartiert und öffentlich zugänglich gemacht.

Die Idee dahinter: sichtbar zu machen, wie das Gehirn arbeitet - und daraus für die Programmierung von Künstlicher Intelligenz lernen. Ausgewählt wurde ein Stückchen Großhirnrinde aus dem Bereich, wo die Seh-Informationen einlaufen. In dem Modell haben sie nachvollziehbar gemacht, wie die Zellen verschaltet sind und welche Wege genutzt werden, um eine Information weiterzuleiten.

Diese KI-Hirnforschung konzentriert sich übrigens nicht nur auf Mäuse: Auch aus den Gehirnen von Fruchtfliegen und Menschen gibt es ähnliche Karten. Sichtbar gemacht wurden die Zellen unter dem Elektronenmikroskop.