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Weg von Kohle, Öl und Gas, hin zu grüner Energie: Das lohnt sich - auch finanziell.

Das sagen zumindest Forschende eines Wirtschaftsinstituts der Uni Oxford in Großbritannien. Sie schreiben in einer aktuellen Studie: Die Idee, dass der Umstieg auf Erneuerbare Energien teuer wird, sei schlicht falsch. Alte Modelle, die das behauptet hätten, seien überholt. Eine emissionsfreie Zukunft in knapp 30 Jahren sei möglich und profitabel - und je schneller der Umstieg passiere, desto günstiger werde er. Die Welt könne bis 2050 etwa 12 Billionen Dollar einsparen.

Tausende Übergangsmodelle analysiert

Die Forschenden haben tausende von Übergangsmodellen analysiert. Darin enthalten war, was es kostet Windparks aufzubauen, Atom- oder Kohlekraftwerke zu betreiben oder moderne Energiespeicher zu entwickeln. Ein Ergebnis: Allein die Kosten für Solarkraft seien in den letzten 20 Jahren doppelt so schnell gesunken wie in den optimistischsten Modellen vorhergesagt.

Das Team schreibt, Erneuerbare Energien seien jetzt schon häufig günstiger als fossile und der Trend setze sich fort.