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Menschen in Lerchen und Eulen einzuteilen, reicht schon lange nicht mehr, um sie in Schlafkategorien zu fassen. Die meisten sehen sich weder bei den Frühaufstehern noch bei den Nachtschwärmern.

Forschende aus Russland schlagen jetzt vor, nicht mit zwei, sondern lieber mit sechs solcher Chronotypen zu arbeiten. Bei ihnen kam zum Frühaufsteher und dem Spät-zu-Bett-Geher zum Bespiel noch der hochaktive Typ dazu, der den ganzen Tag fit ist; oder der tagesschläfrige Typ – der ist zwar morgens und abends fit, aber nicht in der Zeit dazwischen.

In der Studie ließen sich mehr als 2000 Probanden und Probandinnen in die Kategorien einteilen – nur bei fünf Prozent der Teilnehmenden passten sie nicht. Die Probanden wurden dafür befragt und absolvierten Standardtests aus der Schlafforschung. Die Studie ist allerdings nicht repräsentativ, weil vor allem junge Menschen aus der Stadt mitgemacht haben.

Die meisten Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer waren übrigens Nachtschwärmer, gefolgt von denen, die tagsüber schläfrig sind.