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Wie unser Mond entstanden ist, ist bis heute nicht komplett geklärt.

Es gibt zwar verschiedene Theorien, aber die unterscheiden sich in wichtigen Details. Die gängige Theorie besagt, dass der Mond durch eine katastrophale Kollision zwischen der jungen Erde und dem Marsgroßen Protoplaneten Theia entstanden ist. Aus den Trümmern des irdischen Mantel- und Krustenmaterials soll sich dann der Mond geformt haben. Allerdings ist bisher strittig, wo die Überreste von Theia geblieben sind.

Für diese Theorie sprach bisher, dass das Mondgestein dem irdischen sehr ähnlich ist. Allerdings sagen Forschende aus Kalifornien jetzt nach Gesteinsanalysen: Das ist wohl nur an der Mond-Oberfläche so. In der Tiefe sind mehr Metalle als bei der Erde.

Das würde für eine andere Theorie der Mond-Entstehung sprechen: Die besagt, dass bei der Kollision sowohl Theia als auch die Erde komplett verdampft sind. Und aus dieser Staubwolke bildete sich dann erst der Mond und danach die Erde. Das Astronomen-Team will jetzt mit Hilfe einer Nasa-Mondsonde weitere Stellen auf deren Metallgehalt untersuchen.