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Sport ist auch gut für das Gehirn - das ist längst bekannt.

Weniger genau weiß man, wie und wo genau sich Bewegung im Hirn auswirkt. Ein Forschungsteam des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen hat sich das jetzt im Detail angeschaut. Konkret haben sie rund 2.500 Testpersonen für eine Woche mit einem Beschleunigungssensor am Oberschenkel ausgestattet, der Daten zur körperlichen Aktivität aufzeichnete. Außerdem wurden MRT-Aufnahmen vom Gehirn der Studienteilnehmenden gemacht.

Ergebnis: Körperliche Bewegung machte sich in fast allen Hirnregionen bemerkbar: unter anderem vergrößerte sich ihr Volumen. Dadurch sind die Hirnbereiche laut den Forschenden besser vor Schäden an den Nervenzellen und entsprechend vor Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson geschützt.

Selbst Spaziergänge bringen schon etwas

Und: die positiven Veränderungen zeigten sich schon bei leichter körperlicher Aktivität, zum Beispiel bei regelmäßigen kurzen Spaziergängen oder Treppensteigen. Allerdings war die Wirkung umso größer, je aktiver die Testpersonen waren.