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Astronominnen und Astronomen in der ganzen Welt bekommen eine neue Sternenkarte für die Milchstraße.

Die Europäische Weltraumagentur hat ihre Daten veröffentlicht, die sie mithilfe der Forschungssonde Gaia gesammelt hat. Das Plus des neuen Sternenkatalogs: Die Daten sind wohl besser als die, mit denen Forschende bis jetzt gearbeitet haben. Rund 1,5 Milliarden Himmelskörper sollen sich genauer verorten lassen. In der dreidimensionalen Karte sind auch Daten dazu enthalten, wie weit Sterne und Asteroiden voneinander entfernt sind und wie sie sich bewegen.

Die Gaia-Sonde ist für die Mission losgeschickt worden, einen Teil der Milchstraße zu vermessen. Es sollen mal 2 Milliarden Himmelskörper werden – das wäre dann 1 Prozent unserer Galaxie. Die Esa-Daten können auch von Hobby-Astronomen und -Astronominnen genutzt werden. Die Profis erhoffen sich durch die Daten unter anderem Nachweise für Albert Einsteins Relativitätstheorie.