52weeks52sports - so nennt Caro Köhler ihr Projekt, ein Jahr lang jede Woche eine andere Sportart auszuprobieren. Inzwischen ist sie im Monat drei angekommen. Im März war Caro viel draußen unterwegs - zum Beispiel auf Hawaii. Da hat sie Kimoodo, Kayakfahren, Wandern und Surfen ausprobiert - das hat ihr am besten gefallen.

Als erstes hat sich Caro in die Wellen geworfen. Beim Surfen war sie irgendwann wie in Trance: Paddeln. Aufs Board springen. Die Welle reiten. Runterfallen. Wasser schlucken. Und wieder Paddeln. Das Gefühl, von der Welle mitgenommen zu werden, hat sie als fast magisch empfunden.

Außerdem gestestet: Kimoodo, Wandern und Kayak fahren

Kimoodo

Caro ist morgens gerne mal verspannt. In der ersten Woche auf Hawaii startet sie deswegen jeden Tag morgens um sechs mit Kimoodo. Das ist eine Art koreanisches Tai Chi – langsame, fließende Bewegungen, bei denen der ganze Körper gedehnt und die innere und äußere Balance trainiert wird. Früher oder später knackt es immer ordentlich in Caros Schultern. Und mit Blick auf den Pazifik vor ihr und den Regenwald hinter ihr, ist die Bilanz klar: Besser könnte der Tag nicht starten.

"Ich strecke die Arme in Richtung der aufgehenden Sonne und tanke ein bisschen Wärme. Mein Körper fühlt sich gut gedehnt an und ich bin wach."
Caro Köhler, DRadio Wissen

Wandern

Caro möchte sich bei ihren Eltern entschuldigen. Als Teenager im Wanderurlaub war sie unausstehlich. Freiwillig den Berg hochlaufen? No way. Aber Caro hat dem Wandern eine zweite Chance gegeben. Auf Hawaii ging es in einen Canyon, durch den Regenwald, vorbei an Wasserfällen und flüssiger, brennend heißer Lava. Und heute fragt sich Caro: Was soll es besseres geben als Wandern, um die Welt zu entdecken

"Hier ist alles grün. Hellgrün, dunkelgrün, mittelgrün, saftgrün, leuchtendgrün, grün, grün, grün. Wo wenn nicht auf Kaua’i könnte ich das Wandern lieben lernen?"
Caro Köhler, DRadio Wissen

Kayak fahren

Es ist gibt Orte auf der Welt, da führt kein Fußweg hin und es kommt kein Hubschrauber dran. Dann steigt man halt ins Kayak. Die Perspektive vom Wasser aus lässt die Natur nochmal in einem ganz anderen Licht erscheinen. Nach der Kayak-Tour hat Caro ordentlichen Muskelkater in Armen, Rücken und Bauch. Was für ein unverhofftes Workout.  Und sie ist nass bis auf die Knochen. Eine Nebenwirkung von Outdoor-Sport am regenreichsten Punkt der Erde.

"Unsere Kayak-Guide warnt uns vor: Die Fahrt im Zweier-Kayak hat schon manche Beziehung auf die Probe gestellt. Nachdem wir einmal ausdiskutiert haben, wie gelenkt wird, läuft es aber ganz gut mit uns."
Caro Köhler, DRadio Wissen