Ok, ok. Die Frisuren bei Fußballern sind nicht DAS Entscheidende. Trotzdem schön, wenn die Haare schön sind. Alexander von Trentini sorgt für die Frisuren bei Gomez, Khedira und co. Die Prolo-Matte ist endlich weg.

Der Friseur Alexander von Trentini hat sein Studio in Wiesbaden. Bei der Europa-Meisterschaft 2016 war er mit im Teamhotel der deutschen Mannschaft. Er frisiert auch sonst einige bekannte Fußball-Profis.

Die wilde Matte bei den Fußballern ist schon länger passé, sagt Alexander. Angesagt ist der Undercut: Man schneidet die Haare an den Seiten und im Nacken sehr kurz, das Deckhaar bleibt etwas länger. Hinzu kommt jetzt noch der Stil ähnlich dem klassischen Barber-Salon, sagt Alexander: "Mit einrasiertem Scheitel und ganz, ganz kurz rasierten Haaren."

"Die Jungs müssen jeden Tag ihren Endspurt machen und duschen. Da ist keine Zeit für große Fön-Frisuren."

Einen wichtigen Trendsetter für Frisuren auf dem Fußballplatz gibt es heute nicht mehr. Längere Zeit war das am ehesten David Beckham, sagt Alexander. Die Fußballer sind mittlerweile insgesamt viel modebewusster, sie achten mehr auf sich. "Durch die Bank weg, gibt es viele, die einfach gut aussehen - weg von dieser Prolo-Matte."

Doch Joachim Löw könnte vielleicht einmal einen neuen Haar-Stil vertragen. "Der Nacken muss runter, der muss weg", sagt Alexander.