Das Wetter soll in den kommenden Tagen nicht so toll werden. Kalt, wenig Sonne und immer wieder Regen. Gerade am Wochenende. Wenn es so kommt, dann wird das auch nichts mit dem gemütlichen Spaziergang über den Flohmarkt. Wetterfeste Alternativen müssen her – hier sind sie.

So richtig Flohmarkt-Stimmung kommt bei Shpock.com auf, sagt unser Reporter Sebastian Sonntag. Die "Flohmarkt App für schöne Dinge", wie sie sich selbst nennt, sieht auf dem Smartphone auch wirklich hübsch aus.

  • dort findet ihr mittlerweile auch Smartphones oder Notebooks
  • aber eben auch mal ein schönes altes Sideboard aus Kirschholz oder die alte Couch von Oma
  • Kaufen und verkaufen ist bei Shpock kostenlos

Noch besser klappt das mit dem Flohmarkt-Gefühl bei Oldthing.de - die Seite richtet sich ausdrücklich an Sammler.

  • dort findet ihr richtige Antiquitäten
  • aber auch Schnäppchen, egal ob es ein altes Teeservice ist, seltene Comics oder Ansichtskarten 
  • ihr könnt auch in den fast 60.000 gebrauchten CDs und Schallplatten stöbern
  • Kaufen ist kostenlos, zum Verkaufen müsst ihr einen Shop eröffnen: Drei Monate lang ist der kostenfrei, danach kostet es eine Monatsgebühr 

Klamotten, Klamotten, Klamotten

Wenn ihr Klamotten sucht, bietet euch das Netz ein riesiges Angebot: Kleiderkreisel.de ist eine der größten Seiten, dort gibt es so ziemlich alles von Vintage bis zu aktuellen Sachen, die jemand aussortiert hat. Der Verkäufer zahlt eine Gebühr von 5 Prozent des Kaufpreises. Ihr könnt die Sachen aber auch einfach tauschen. Dann kostet es nichts. 

Bei Mädchenflohmarkt.de wird es dann schon ein bisschen exklusiver: Dort findet ihr auch Second-Hand-Designer-Sachen oder auch mal das ein oder andere Teil, das eine Modebloggerin abgelegt hat. Als Verkäufer zahlst Du 10 Prozent auf den Verkaufspreis. 

"Wenn ihr selbst keine Lust habt, euch darum zu kümmern, könnt ihr einfach eine Kiste mit Klamotten zum Mädchenflohmarkt schicken und die kümmern sich dann um den Verkauf."
Sebastian Sonntag, Deutschlandfunk Nova

Ihr bekommt 60 Prozent des Verkaufspreises. Das lohnt sich, wenn ihr viele Klamotten loswerden wollt – aber nur wenig Zeit habt.

Tauschen statt kaufen

Nicht nur Klamotten lassen sich tauschen. Bei GameChange.de (die Seite ist zurzeit nicht erreichbar) kann man zum Beispiel durchgezockte Spiele tauschen gegen andere, die man noch nicht kennt. Bei Tauschticket.de geht es vor allem um Bücher, Hörbücher, Filme und Musik (aber auch Mode). Und so ziemlich alles gegen alles tauschen, könnt ihr bei dietauschboerse.de oder bei Tauschgnom.de

"Beim Tauschgnom lassen sich auch mehrere Produkte gegen eines tauschen, um einen vergleichbaren Wert zu haben."
Sebastian Sonntag, Deutschlandfunk Nova

Was sich auch immer lohnt, ist ein Blick in die "Suche-und-Biete"-Gruppen bei Facebook – egal ob zum Tauschen oder Kaufen, empfiehlt Sebastian. Die gibt es mittlerweile für jede größere Stadt. 

Und Ebay?

Früher ist man zu Ebay gegangen. Da ist aber heute vorbei mit Schnäppchen. Mittlerweile ist die Plattform in Händler-Hand. Dann gibt es noch sowas wie Ebay Kleinanzeigen, Quoka oder Markt.de, wo man vom Rührstab bis zu Bauschaum so ziemlich alles bekommt. Gebühren kostet es nur, wenn man seine Anzeige irgendwie besonders hervorheben will. Müsst ihr aber nicht.