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Beim Animal Flow geht es um ein Workout mit fließenden Tier-Bewegungen, die im Gegensatz zum Yoga nicht abgesetzt werden. Auch der Geist soll dabei in einen Flow-Zustand kommen. Personal Trainerin Paula erklärt, was das Training bringt.

Den herabschauenden Hund kennen wir alle als klassische Yoga-Position. Was ist aber mit "Beast", "Crab" oder "Scorpion"? Das sind alles Übungen aus dem Animal Flow, einem Workout, das ausschließlich von Tierbewegungen inspiriert ist.

Animal Flow: Sport für Körper und Geist

"Das ist ein ganzheitliches Trainingskonzept, das ein Mix aus Pilates, Yoga, Tanzen und Kampfsport ist", erklärt die Personal Trainerin Paula Schulze. Im Gegensatz zum Yoga werden die einzelnen Positionen aber nicht lange gehalten, sondern werden mit Verbindungsbewegungen zu einem anhaltenden Flow verbunden. "Wenn man die bestimmten Sequenzen, die bestimmten Moves mit den Verbindungsstücken zusammenfügt und durchführt, hat man eine kleine Choreographie", beschreibt Paula.

"Man ist halt wirklich in fließenden Bewegungen."
Paula über Animal Flow

Beim Animal Flow braucht man keine Ausstattung wie eine Yogamatte oder einen Block. Das Workout sollte man auch am besten barfuß machen, "da man ganz viel mit Händen und Füßen am Boden ist und sich wirklich wie ein Tier fortbewegt", sagt Paula. Schließlich würden Tiere auch keine Schuhe tragen oder eine Yogamatte brauchen. Bis auf ein Audio, bei dem Bewegungen angesagt werden, braucht man nichts.

Schnelles Training der Reaktionsfähigkeit

Animal Flow ist sowohl körperlich als auch mental herausfordernd, meint die Personal Trainerin: "Schon ein kleines Fünf-Minuten-Training kann super anstrengend sein." Eine Standard-Position ist etwa, im Vierfüßlerstand die Knie in die Luft zu heben. Es werden auch immer wieder neue Positionen angesagt, um den Flow zu erhalten.

"Man muss halt extrem konzentriert sein", erklärt Paula. "Wenn man eine Übung statisch hält und die ist super anstrengend, dann wird es schnell unangenehm und man fängt an, das blöd zu finden und zu denken. Beim Animal Flow muss man die ganze Zeit aufpassen." Das würde die eigene Koordination und Reaktionsfähigkeit schulen.

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Diese Übungs-Abläufe würden Paula dann auch in einen mentalen Flow reinbringen, also einen Zustand, wo sie an nichts anderes mehr denkt als die Bewegungen: "Komplett mit dieser Sache eins zu werden, also wirklich alles andere auszublenden und alles andere wird unwichtig auf einmal", beschreibt Paula das Gefühl. Sie sei nach dem Workout immer glücklicher und ruhiger.

"Es ist für mich ein gutes Hilfsmittel, um in einen ruhigen Zustand zu kommen, wenn ich vorher total wilde Gedanken hatte."
Paula über Animal Flow

Animal Flow sei aber nicht für jeden Körper gleich geeignet, betont Paula. Denn bei dem Training werden sehr viele Muskeln aktiv gedehnt und etwa die Handgelenke stark belastet. "Es ist einfach ein herausforderndes Training für den Körper. Da muss man sich schon langsam rantasten."