Drei Bands und 250 DRadio-Wissen-Hörer! Bevor der Weihnachtsmann kommt, geben wir’s euch noch mal richtig. Karten für dieses Konzert könnt ihr nicht kaufen. Wir schenken sie euch und eurer Begleitung. Bis zum Konzert-Tag habt ihr die Chance, mit dabei zu sein! Schaltet ein, und achtet auf die Hinweise.

Er ist das Schmuckstück unseres Kölner Funkhauses: Ein Traum aus Holz, mit einer Nachhallzeit, die Tonmeistern auf der ganzen Welt ein wohliges "Mmmmh" entlockt. Im Deutschlandradio-Kammermusiksaal spielen normalerweise nur Musiker mit Diplom. Diesmal müssen die draußen bleiben. Denn wir haben für euch drei Nachwuchs-Bands eingeladen.

Lässiger Auftakt: Me And My Drummer

Wir starten um 19 Uhr in den Abend mit einer Band, die wie geschaffen ist für den Kammermusiksaal. Charlotte und Matze kommen vom Theater. Sie wissen, wie man mit bescheidenen Mitteln große Wirkung erzeugt. Als "Me And My Drummer" sind sie vor fünf Jahren abgebogen in Richtung Pop-Karriere. Von melancholisch drückenden Synthie-Songs, sind sie dieses Jahr in eine neue Phase übergegangen: Rock.

Zum ersten Mal spielt Charlotte E-Gitarre. Sie tut das genauso cool, wie sie singt - dynamisch, gefühlvoll, und immer sehr rhythmusorientiert. Manchmal sieht man die beiden vor dem inneren Auge auf einer Veranda im Wilden Westen sitzen: Das Bier moussiert in der Mundhöhle, das Magazin des Revolvers dreht ins Unendliche und alle nicken sich wissend zu.

Fröhlicher Mittelteil: KYTES

Das "R" rollt bei Michael Spieler schon ganz gewaltig: Bayer eben. Aber wenn er die englischen Texte seines australischstämmigen Drummers singt, dann könnte er plötzlich von irgendwo auf der Welt kommen. Dass KYTES auch viele tausend Kilometer von Zuhause verstanden werden, haben die Vier dieses Jahr beim weltweit wichtigsten Newcomer-Festival bewiesen, beim SXSW in Texas.

KYTES sind in allen Lagen brutal melodisch. Keys, Gitarre und Gesang arbeiten Hand in Hand für den Ohrwurmfaktor. Im Hintergrund laufen teils teuflische Beats, die Drummer Timothy mit größter Leichtigkeit auf seine Becken streichelt. Diese Band ist heiß - sagen nicht nur die zum größeren Teil weiblichen Fans. Und es wird vielleicht nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sich ein KYTES-Song in einen bekannten Mobilfunk-Spot verirrt.

Ekstatisches Finale: Sparkling

Als Konzert-Zuschauer wünschten wir uns gerne mal den totalen Abriss - und hoffen jetzt schon für den schmucken Kammermusiksaal, dass er das Finish mit den drei Wilden von Sparkling überlebt. Sie haben an diesem Abend ein Heimspiel, kennen sich noch aus Schulzeiten und vom heimischen Esstisch, denn zwei von ihnen sind Brüder.

Ihr Traum ist England, die Heimat der Arctic Monkeys und die von The Clash. In London haben sie sogar mal ein halbes Jahr gelebt und alles gespielt, was sie an Club-Gigs absahnen konnten. Selbst da hat sich ihre Energie übertragen. Diesen Herbst waren sie schon wieder auf der Insel. Mit EP Nr. 2 und Unterstützung von Moses Schneider (Beatsteaks) greifen sie jetzt auch in Deutschland an: Riffgeladene Rockshorties mit X-Beinen in engen Hosen und einem Drummer, der um sein Leben trommelt. Levin, Leon und Luca geben alles für die Musik. Der Saal wird Kopf stehen!

Wir schenken euch Tickets!

Ihr wollt unsere drei Bands hören, dann lauscht ins Programm. Tickets gibt es nicht zu kaufen, aber bis zum Konzert-Tag verschenken wir sie. Also: Schaltet ein, und achtet auf die Hinweise.