Die Ausstellung "Die Kinder von Tacloban - 100 Kameras für 100 Kinder" zeigt den Blick von philippinischen Kindern auf ihre durch den Taifun Haiyan zerstörte Heimat.

Rund eine Woche lang wütete der Taifun Haiyan im November 2013 auf den Philippinen. Er gilt als einer der stärksten tropischen Wirbelstürme seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Haiyan hinterließ große Schäden und eine hohe Zahl an Opfern. Die Bilder von der Zerstörung haben sich durch die Medien verbreitet. Doch es gibt auch einen anderen Blick auf die Katastrophe.

Der andere Blick

Der ARD-Fernsehkorrespondent Philipp Abresch verteilte Einwegkameras an Kinder in der philippinischen Küstenstadt Tacloban. Die Bilder der Kinder von Tacloban werfen einen anderen Blick auf die Zerstörung und das Leid.

"Es sind Bilder, die auf interessante Art und Weise den neubeginnenden Alltag in dieser zerstörten Stadt Tacloban zeigen und es ist nicht immer nur der Schrecken, das Leid, der Tod, sondern es sind ganz häufig auch überraschend komische Bilder, lustige Bilder, Bilder voller Lebensmut und Freude."
Philipp Abresch, ARD-Korrespondent

Die Outdoor-Ausstellung "Die Kinder von Tacloban - 100 Kameras für 100 Kinder" vor den Deichtorhallen in Hamburg zeigt die Fotografien der philippinischen Kinder noch bis zum 31. August.

Philipp Abresch verteilt seit 15 Jahren Einwegkameras in Krisengebieten.

  • Bilder vom Leben nach dem Taifun | Im Interview erzählt Philipp Abresch von seinem Fotoprojekt und wie schwierig es war, den Kindern von Tacloban ihre Fotos zu überreichen.