CGI oder doch echte Sets"? "Becoming Elizabeth" hat alles so echt wie möglich versucht, wir sprechen darüber mit Hauptdarstellerin Alicia von Rittberg. Außerdem starten die Toy-Story-Auskopplung "Lightyear", die Biografie-Komödie "Massive Talent" mit und über Nicolas Cage – und wir schauen auf den bemerkenswerten, japanischen Animationsfilm "Belle".

Jede Epoche der Menschheitsgeschichte kann grafisch am Computer erstellt und als CGI in Filme und Serien implantiert werden. Aber macht es das Ergebnis wirklich besser? Eher nicht, hat sich gezeigt, und so wurde auch "Becoming Elizabeth" auf der Streaming-Plattform Starzplay an so viel echten Sets wie möglich gedreht.

Aber wie lässt sich das 16. Jahrhundert rekonstruieren und vor der Kamera glaubhaft machen? Wir schauen rein in die neue Serie und sprechen mit Alicia von Rittberg darüber, die die Hauptrolle als junge Prinzessin und angehende Königin spielt.

Sechs Monate lang Sprechtraining

"Niemand weiß, wie damals wirklich gesprochen wurde", sagt Alicia, deshalb hätten sie sich an eine Aussprache und Betonung gewagt, wie sie damals hätte sein können. Da die Dialoge aber immer noch verständlich sein müssen, geht es kaum anders, als sie mit moderner Sprache aufzupimpen.

Sechs Monate Sprechtraining und Dialektik hatte die 28-jährige Schauspielerin dafür. Wer als Deutsche ein britisches Nationalheiligtum spielt - noch dazu auf englisch - möchte vorbereitet sein.

Als Beleuchtung an den komplett realen Sets (es wurden alte Schlösser und Burgen genutzt oder Sets nach historischen Vorlagen in Studios nachgebaut) dienten oft Kerzen statt Scheinwerfern, alles sollte so echt wie möglich aussehen.

Unmoralisches Angebot an Nicolas Cage

Ganz anders läuft das in "Lightyear", dem Film, in dem Toy-Story-Held Buzz Lightyear nun sein Spin Off bekommt: Ohne Woody und die anderen, dafür mit viel Astronauten-Kontext. In Anna Wollners Brust schlagen dafür zwei Herzen: Das Fan-Herz ist verliebt, das Kritikerinnen-Herz dagegen etwas enttäuscht.

In "Massive Talent" spielt Nicolas Cage sich selbst, als mittlerweile nicht mehr ganz so erfolgreichen Schauspieler, wie er es mal war, und der damit hadert – bis er ein unmoralisches Angebot bekommt.

"Belle" ist eine japanische Adaption des Disney-Klassikers "Die Schöne und das Biest", mal in einem ganz anderen Animationsstil umgesetzt, als wir die Geschichte bisher kannten.