Seinen kreativen Job als Freiberufler hat Andreas hingeschmissen. Er will lieber Verwaltungsfachangestellter werden, um mehr Freizeit zu haben. 

Überall hört man diese Begriffe: Selbstverwirklichung, Burnout, Work-Life-Balance. Andreas hatte eine zeitlang einen Job auf einem Filmfestival, der hat ihm viel Spaß gemacht. Aber es war schwierig für ihn, abends ein Ende zu finden. Manchmal saß er um zehn Uhr noch am Rechner, um noch schnell eine Mail zu beantworten. 

Die Übergänge von Privatleben und Beruf waren nicht so eindeutig. Er wünschte sich, mehr Freizeit zu haben. Irgendwann stand sein Entschluss dann fest: Ein nine-to-five-Job musste her.

"Ich hab vorher in Jobs gearbeitet, wo ich mich selber verwirklichen konnte, dann hat man aber auch immer das Problem, dass man nie genau den Schlusstrich ziehen kann: Wann hört die Arbeit auf, wann fängt die Freizeit an."
Andreas, angehender Verwaltungsfachangestellter

Im September startet Andreas mit 32 Jahren seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangstellten. Davon erhofft er sich, nicht mehr so viel Arbeit in den Feierabend mitzunehmen. Jetzt möchte er seine Freizeit nutzen, um sich mehr selbstzuverwirklichen.