Der gemeinsame Urlaub mit den Freunden war großartig, jetzt wird abgerechnet. Wer hat eigentlich was gezahlt? Wie teilen wir die Kohle auf? Und muss der Vegetarier in der Gruppe das Grillfleisch mitzahlen? Hilfe versprechen Friend-to-friend-Payment-Apps.

In vielen Ländern ist es längst Standard: Einer zahlt, alle anderen überweisen noch vor Ort ihre Kohle mit dem Smartphone. Fertig. In Deutschland wird noch brav im Portemonnaie gekramt. Ups. Zu wenig Geld dabei - überweis ich dir später. Und wenn die Kohle dann nicht kommt, muss man seine Freunde an die Schulden erinnern. Mega unangenehm!

Bequemer ist es da, die Rechnung einfach per App auf die Freunde aufzuteilen und das Geld per Smartphone zu überweisen.

Splittr zum Beispiel ist eine App, die speziell auf die Abrechnung vom gemeinsamen Urlaub ausgelegt ist. Aber im Prinzip geht das auch mit jeder anderen Friend-to-friend Payment App, wie zum Beispiel Venmo, Square Cash oder Billr.

Anmeldung per Facebook

In der Regel erfolgt die Anmeldung bei diesen Apps via Facebook. Da sind dann auch gleich alle Freunde verfügbar. Die kann man einfach einem zu einem Ereignis hinzufügen und dann werden die Kosten aufgeteilt. Entweder zu gleichen Teilen oder halt anteilig, zum Beispiel, wenn jemand länger mit dem Taxi unterwegs war als die anderen und deshalb mehr zahlen muss. Eingezogen oder überwiesen wird das Geld ein Mal im Monat.

Die Nachteile: Bei der Anmeldung via Facebook bekommt das Netzwerk auch alle Kontodaten mitgeteilt. Und alle Beteiligten müssen über ein Smartphone verfügen, auf Facebook angemeldet sein und die gleiche App benutzen. Etwas anders regelt das die App Flatmate. Die wurde ursprünglich entwickelt, um die Finanzen in einer WG zu regeln. Und da können dann auch WG-Mitbewohner eingefügt werden, die kein Smartphone haben.

Die meisten Apps haben übrigens eine Erinnerungsfunktion, das heißt, das nervige Hinterrennen fällt flach. Und wenn im Portemonnaie mal Ebbe ist, dann gibt es sogar eine App mit der man sich Geld bei Freunden leihen kann. Lendstar ist die Entwicklung eines Münchener Startups. Da kann man dann aus seiner Freundesliste diejenigen aussuchen, von denen man sich Kohle leihen möchte. Und die können dann per Knopfdruck ja oder nein sagen. Spart auf jeden Fall Zinsen.

Nerviges Hinterrennen entfällt

Die meisten Apps haben übrigens eine Erinnerungsfunktion, das heißt, das nervige Hinterrennen fällt flach. Und wenn im Portemonnaie mal Ebbe ist, dann gibt es sogar eine App mit der man sich Geld bei Freunden leihen kann. Lendstar ist die Entwicklung eines Münchener Startups. Da kann man dann aus seiner Freundesliste diejenigen aussuchen, von denen man sich Kohle leihen möchte. Und die können dann per Knopfdruck ja oder nein sagen.