Butler, das ist eher ein Klischee als ein Beruf. Er ist der Mann, der den Tee im richtigen Moment serviert. Der etwas überkorrekte Typ, der unauffällig-auffällig im Hintergrund bleibt. Der bei "Dinner for one" über den Teppich stolpert. Der bei uns im Blind Date ist. Der Butler, eben.

Zugegeben, nicht jeder kann sich heutzutage noch gutes Personal leisten. Aber wir gönnen uns heute mal was. Unser Moderator Sebastian Sonntag hat es sich verdient und er darf im Radio-Blind-Date einen Butler treffen. Also, den Wiener Privat-Butler Hannes Ortner. Und - Überraschung - der versteht sich nicht so sehr als Diener, sondern als Haushaltsmanager.

"Der Butler von heute ist ein Manager, von dem Multitasking gefordert wird."
Hannes Ortner, Privatbutler

Sebastian wusste gar nicht, dass es noch Butler gibt. Aber im Grunde auch ganz praktisch: So ein Dienstleister, der das Leben der Kunden vereinfacht. "Ich plane Reisen und Veranstaltungen. Und organisiere Haus und Wohnung der Kunden", so Hannes Ortner. Kunden? Tatsächlich, anders als in der gängigen Vorstellung sind Butler wie Ortner nicht im Dienst einer Familie, sondern sie werden für einen bestimmten Zeitraum gebucht.

Diskretion gehört zum Beruf

Eine wichtige Voraussetzung für den Beruf ist Diskretion, schließlich bekommt Ortner Einblicke in wichtige Bereiche seiner Kunden. Und man muss flexibel sein, auch mal am Wochenende arbeiten - aber das kennt Moderator Sebastian Sonntag ja selbst.