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Manche wählen sowieso immer das gleiche. Andere dagegen wechseln - unter anderem, weil sie glauben, dass die eine Partei besser die Probleme lösen kann als die andere.

Johanna und Victoria kennen sich in Sachen Bundestagswahl gut aus. Die beiden haben einen gemeinsamen Instagram-Kanal, auf dem sie ihren Followern Politik leicht verständlich erklären.

Im Gespräch verraten uns die beiden, wie wir es schaffen können, eine Wahlentscheidung zu treffen - das hat aber mit Arbeit zu tun. Johanna und Victoria setzen vor allem darauf, die Angebote der Parteien mit den eigenen Interessen abzugleichen.

"Man muss sich anschauen, wofür welche Partei steht und wie man das dann mit den eigenen Interessen und Werten vertreten kann. "
Johanna und Victoria, erklären die Wahlprogramme auf ihrem Instagram-Kanal

Politikberater Johannes Hillje sagt: Am ehesten hängt unsere Wahlentscheidung von einer generellen Zuneigung zu einer Partei ab, die wir über unser ganzes Leben aufgrund unterschiedlichster Einflussfaktoren entwickeln.

Besonders interessant sind hier die Wechselwähler, bei denen diese Zuneigung offensichtlich nicht das wichtigste Kriterium ist. Hier spielen die angenommene Problemlösungsfähigkeit einer Partei eine Rolle genauso wie die Bewertung der Spitzenkandidaten. "Das ist am Ende eine Mischung aus Personen und Inhalten."

Wahlplakate haben aus seiner Sicht noch nie die Wahlentscheidung beeinflussen können.

Wissenswertes zu Politik und Bundestagswahl

  • In unserer Serie "Ich würde nie..." trifft Deutschlandfunk-Nova-Moderatorin Rahel Klein die Spitzenpolitiker*innen der sechs größten deutschen Parteien.
  • Noch immer keine Ahnung, was die beste Wahl ist? Alle Wahlprogramme im und auf einen Blick findet ihr hier.
  • Die kulturpolitischen Forderungen und Ideen, die in den Programmen der großen Parteien zur Bundestagswahl stehen, sind hier aufgelistet.
  • Wahl-Kompass, Wahltraud und Co: Fünf Alternativen zum Wahlomat hat der BR recherchiert.
  • Soziale Netzwerke wie TikTok, Instagram oder Facebook spielen im Wahlkampf der Bundestagswahl 2021 eine große Rolle. Doch für Politikerinnen und Politiker wird es dort oft peinlich.
  • Wenn wir mit unseren Freunden und Bekannten über die Bundestagswahl sprechen, kann es schnell zu hitzigen Diskussionen kommen. Das ist okay, meint Kommunikationswissenschaftlerin Andrea Hartmann-Piraudeau. Denn: "Eine politische Meinung ist eng mit unserer Identität und unseren Werten verknüpft und deswegen sind wir im Streit so sensibel."

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