Webcomics sind digital, manchmal interaktiv, meistens kostenlos. Die Autoren verdienen damit selten Geld, machen aber trotzdem weiter. Weil Webcomics einfach geil sind.

Comic zeichnen und im Netz veröffentlichen. Mehr braucht es nicht für einen Webcomic. Sie können aber auch ganz weit darüber hinaus gehen, zum Beispiel bei interaktiven Comics. "Die Geschichte hat nicht einen geradlinigen Erzählstrang", erklärt der Comiczeichner Björn Hammel. "Der Leser muss an bestimmten Stellen entscheiden, wie die Geschichte weitergehen soll."

Tipps von Comiczeichner Björn Hammel

Björn hat ein paar der wichtigsten Webcomics aus Deutschlandd für uns gesammelt. Viel Stoff zum Stöbern gibt es auf webcomic-verzeichnis.de und The Webcomic List.

Wormworld Saga von Daniel Lieske

Schon seit mehr als fünf Jahren schreibt und zeichnet Daniel Lieske seine Wormworld Saga und veröffentlicht die Kapitel zuerst im Netz. Er erzählt die Geschichte von Jonas, der eigentlich bei seiner Großmutter lebt, aber über ein mysteriöses Bild in die Wormworld kriecht und dort fantastische Abenteuer erlebt.

Das Leben ist kein Ponyhof von Sarah Burrini

Sarah Burrini ist Comiczeichnerin, Nerd und manchmal auch Superheldin. In Das Leben ist kein Ponyhof erzählt sie mehr oder weniger autobiographisch aus ihrem Alltag zusammen mit dem Elefanten Ngumbe, dem Fliegenpilz El Pilzo, dem Pony Butterblume und dem kleinen Nerd-Dämon Kevin-Asmodias.

Schisslaweng von Marvin Clifford

Marvin Clifford hat erst den World-of-Warcraft-Comic Shakes&Fidget erfunden und erzählt nun auf Schisslaweng einmal in der Woche von seinem Leben als Zeichner und Illustrator.


Neben diesen drei wichtigen Webcomics aus Deutschland gibt es noch ein paar Zeichner mehr. Flix zum Beispiel hat über mehrere Jahre jeden Tag einen Cartoon veröffentlicht, bevor er heute vor allem Bücher und in Zeitungen veröffentlicht. Joscha Sauer arbeitet mit Nichtlustig an seiner eigenen Zeichentrickserie.