Wäre das geil ein Bier zu haben, das heißt wie du? Ja, wäre es. Markus Hoppe hat das durchgezogen und sich als Brauereimeister selbstständig gemacht und braut heute seine eigenes Edelbier - natürlich in Bayern.

"Wuidsau" oder "Wuide Hehna" heißen die Biere, die Markus Hoppe daheim in Waakirchen, in der Nähe des Tegernsees, braut. Und wer zufällig kein Bayrisch kann, dem sei gesagt, dass das für wilde Tiere steht. Ein bisschen wild war die Idee mit dem Bierbrauen nämlich auch bei Markus. Angefangen hat er mit dem Brauen - wie es sich für ein echtes Start-up gehört - in der Garage seiner Eltern.

Das Reinheitsgebot erlaubt vier Zutaten

Wasser, Malz, Hopfen und Hefe - das ist alles, was in ein Bier rein darf. Klingt wenig, aber die Möglichkeiten sind unendlich, weil es beispielsweise 35 verschiedene Malzsorten gibt, aus denen man auswählen kann. Sowie 200 Hopfensorten und unzählige Hefestämme. Trotzdem bleibt Wasser für Markus die spannendste Zutat. Je nachdem, wie er das Wasser aufbereitet, kann er den Geschmack seines Craftbieres gravierend beeinflussen. 

"Das Wasser ist für mich der spannendste Rohstoff. Das Wasser ist in jeder Region anders und ich kann es mir für jeden Bierstil passend aufbereiten."
Markus Hoppe, Craftbier-Brauer
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Die großen Biermarken, die die man aus der TV-Werbung kennt, sind ohne Ecken und Kanten, sagt Markus Hoppe. Sie sind zwar top gebraut, enthalten aber wenig Malz und wenig Hopfen und schmecken daher alle sehr ähnlich. Sie sind für den Biertrinker auch nur schwer zu unterscheiden. 

"Nur weil mir die Biervielfalt in Deutschland zu langweilig geworden ist, sind die Biere, die ich braue so extrem. Es geht darum Biergenuss und ein gewisses Trinkerlebnis liefern zu können."
Markus Hoppe, Craftbier-Brauer

Bei einem TV-Test von drei bekannten Biermarken konnte nur ein Viertel der Verkoster, die Biere richtig zuordnen. Diese Biere sprechen einen Einheitsgeschmack an. Mit seinen Craftbier-Kreationen versucht Markus mehr Vielfalt in das vorherrschende Angebot bringen.   

"Der Geschmack soll zum Nachdenken anregen"

Er möchte, dass seine Biere beim Trinken einen Wow-Moment erzeugen: "Wow, das schmeckt anders, was steckt dahinter, wo kommt es her." Markus möchte davon weg, dass Leute sein Bier gedankenlos konsumieren. Sie sollen sich daran erinnern, wie außergewöhnlich der Genuss seines Craftbieres war.

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