Am 6. Juni 1944 landeten die Alliierten in der Normandie. Doch das war erst der Anfang der Schlacht: Sieben Wochen lang kämpften die Alliierten für die Befreiung Frankreichs.

Am 28. August eroberten sie Paris. Doch im Vorfeld lief nicht alles rund: Schon bei der Ankunft der Amerikaner am Omaha Beach kamen die Schwimmpanzer nicht an Land und sanken. Das sei einer der Gründe, weshalb die Amerikaner hohe Verluste zu verzeichnen hatten.

Darüber hinaus sei die Mission aber sehr erfolgreich. Schon alleine, weil die Deutschen davon ausgingen, dass die Alliierten an ganz anderer Stelle landen würden, nämlich im Pas de Calais, weiter östlich. Dieser Irrglauben ging sogar so weit, dass die Deutschen glaubten, die Operation in der Normandie sei nur ein Ablenkungsmanöver.

"Die Deutschen hatten ihre sogenannten Vergeltungswaffen im Pas de Calais stationiert. Hitler dachte nämlich schon 1943, dass er vom Pas de Calais aus London beschießen würde und dass die Alliierten deshalb dort landen müssten, um diese Waffen auszuschalten."
Sönke Neitzel, Militärhistoriker

In der Folge des D-Day kämpften Soldaten aus vielen verschiedenen Nationen gegeneinander. Da trafen ukrainische Soldaten in deutschen Uniformen auf US-Soldaten, erzählt Sönke Neitzel. "Hier kann man wie in einem Brennglas Soldatenmentalitäten miteinander vergleichen."