Egal was früher war - heute ist auf jeden Fall eher Blattgold, wenn der Baum richtig glänzen soll. Der Florist Bernd Steiner erklärt uns, was 2014 an die Tanne gehört.

Eine Tanne steht im Studio - ok, nur aus Plastik, aber zum Üben reicht es. Das machen wir mit Bernd Steiner, Florist bei "Blumen von Steiner" in Köln. Für ihn ist klar: An seinen Weihnachtsbaum kommen nur echte Kerzen - genauer gesagt, durchgefärbte Bienenwachskerzen. "Allein schon wegen des Duftes", sagt er. Aber er gibt auch zu: sicherer und entspannter sind kleine Lichterketten.

Und das Ausgangsmaterial? Da kommt für den Floristen nur eine echte Tanne infrage. Wieder wegen des Duftes und auch aus Tradition: Schon im 15. Jahrhundert stellten sich Menschen echte Tannen ins Haus - um das neue Leben schon am Ende des Jahres zu begrüßen. Bernd Steiner gibt aber zu, dass Kunsttannen gerade in Geschäftsräumen einfacher zu handhaben seien.

"Die Tanne auf dem Petersplatz zu schmücken - das ist mein Traum."
Bernd Steiner, Florist bei "Blumen von Steiner" in Köln

Bernd Steiner kommt viel herum - auch weil er auch für Privatleute den Baum schmückt. Ein Wunsch wurde dabei noch nie geäußert: Er musste noch keinen Baum mit Lametta behängen. Er wundert sich selbst, dass am Straßenrand nach Ende der Weihnachtszeit trotzdem einige Exemplare herumliegen, die mit Silberstreifen durchwirkt sind.

Der Trend geht zu Kupfer

Wer unbedingt Glanz in die Hütte oder an den Baum bringen will, für den hat Bernd Steiner einen anderen Tipp parat: Das sind zum einen diverse Kugeln – oder man blattvergoldet einen Apfel und hängt ihn in die Zweige. Wer nicht auf Gold steht, kann übrigens auch auf Blattsilber setzen. Oder - 2014 besonders beliebt - Kupfer.