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Wenn diese Woche Donnerstag (30.09.2021) "endlich" der 25. James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" in die Kinos kommt, werden wieder Millionen Fans im deutschsprachigen Raum Daniel Craig sehen, aber diesen Mann hören: Dietmar Wunder. Er ist seit 15 Jahren die deutsche Stimme von 007 und heute unser Gast.

Kaum ein Thema in der deutschen Kinoszene wird so kontrovers diskutiert wie das Für und Wider von Film- und Serien-Synchronisation. "Segen" sagen die, die die Originalsprache wenig oder schlecht verstehen. Und alle, die sich von Untertiteln abgelenkt fühlen. "Fluch" sagen die, die Synchronisation für Verschandelung halten, den Flair der Originalsprache brauchen und bei Lippen-Asynchronität grundsätzlich Pickel bekommen.

"Das Ohr sieht mit. Das heißt, wenn der Satz stimmt, die Gefühle stimmen, achtest Du nicht auf die Lippen. Andersrum: Wenn Du anfängst, auf die Lippen zu achten und sagst 'da klingt aber irgendwas komisch', dann haben wir was falsch gemacht."
Dietmar Wunder über gute vs. schlechte Film-Synchronisation

Da Filmjournalist*innen "Keine Zeit zu sterben" erst während der Radio-Sendezeit von "Eine Stunde Film" gezeigt wird, können wir über den Inhalt in dieser Ausgabe nicht sprechen. Aber wir können mit Dietmar sprechen. Darüber, die längste Zeit Bonds Stimme in dessen Geschichte zu sein und eben auch über die verschiedenen Streitpunkte zum Thema Synchronisieren. Das tun wir mit einem sehr offenen, sehr erfahrenen Synchronsprecher und -Regisseur.

Außerdem: "Trigonometry" und "LOL"

Neu in der ZDF Mediathek ist diese Woche die hochgelobte BBC Serie "Trigonometry" über die Dreiecks-Beziehung eines Paares mit einer Single-Frau. Klingt nach britischer Adaption des amerikanischen "You, Me, Her", ist aber doch ganz anders, sagt Anna Wollner. Wir schauen gemeinsam rein.

Genau wie in die zweite Staffel "LOL" auf Prime Video, in der sich ab dem 1. Oktober wieder zehn prominente Comedians gegenseitig zum Lachen bringen sollen, aber selbst nicht lachen dürfen. Denn wer lacht, fliegt raus.