Zu verstehen, was Harald Geisler genau macht, war gar nicht so einfach. Schließlich er hat Albert Einstein komplett erfasst. Zumindest seine Handschrift. Genial!

Seit 2009 lässt sie den Typografen und Designer nicht mehr los: Albert Einsteins Handschrift, die so kunstvoll, flüssig und geschmeidig erscheint. Irgendwie müsste sich die Genialität aus seiner Feder doch ins Jetzt übertragen lassen? Zumindest ein bisschen. Das war der Ausgangspunkt von Harald Geisler.

Freud für Zuhause

Mittlerweile ist der Frankfurter ein ganzes Stück weiter. Tausende von Schriftstücken des Physikers hat er im Original im Archiv in Jerusalem gesichtet. Einzelne Zeichen und Buchstaben erfasst, verglichen und nachgezeichnet. Jetzt gibt es bereits einen funktionsfähigen Prototyp. Wie genau der Übersetzungsprozess auf den Computer funktioniert, zeigt sein Kickstarter-Video. Auf der Plattform sammelt er Spenden, damit aus dem Einstein-Prototyp bald eine marktreife Serie wird.

Kurz vor Schluss der Crowdfunding-Kampagne hat das Projekt das Funding-Ziel längst übertroffen. Die Unterstützer-Prämie ist schließlich auch recht verlockend. Für nur 30 Dollar kann man nicht nur die Einstein-Typo daheim verwenden, sondern die von Sigmund Freud direkt dazu. Den genialen Zweck dazu, muss dann aber jeder selber finden.