Jahrzehntelang waren die beiden Gallier Asterix und Obelix zweidimensional: in den Comic-Heften genau wie auf der Leinwand. Diesen Donnerstag bricht eine neue Ära an: Asterix und Obelix in 3D. Wir haben die Stimmen der beiden aufpolierten Gallier zu Gast in Eine Stunde Film ab 20 Uhr: Milan Peschel und Charly Hübner.

"Asterix & Obelix: Im Land der Götter" klingt nach einer neuen Geschichte, ist letzten Endes aber nur die filmische Umsetzung des 17. Bandes "Die Trabantenstadt". Was wirklich neu ist, ist die Optik: Asterix in 3D. Das funktioniert besser als gedacht, die Angst, dass die Kultfiguren durch die neue Technik zu künstlich, zu rund oder zu glatt aussehen, bestätigt sich nicht. Wie es war, als neue Stimmen des kleinen Blonden und des großen Dicken, erzählen Milan Peschel und Charly Hübner heute Abend.

Die 87. Oscars sind Geschichte - und werden vermutlich nicht in die Geschichte eingehen: Zwei Filme mit je vier Oscars als Abräumer des Abends, einige Filme, die fünf- oder sechsfach nominiert waren, haben gar nur einen oder gar keinen Oscar bekommen. Dazu Moderator Neil Patrick Harris, der deutlich mehr kann, als er in der Show gezeigt hat oder zeigen durfte - wir analysieren den Oscar der Belanglosigkeiten.

"American Sniper" ist einer der Oscar-Verlierer und ab Donnerstag im Kino. Sechs Mal nominiert, einen Trost-Oscar bekommen, in der Kategorie "bester Tonschnitt". Der Film zeigt die Biografie des früheren US-Scharfschützen Chris Kyle, der in verschiedenen Auslandseinsätzen über 150 gegnerische Kämpfer erschossen hat, hier gespielt von Bradley Cooper. Ein höchst brisantes Thema, wir gucken genau hin.