Julia Jentsch spielt zum ersten Mal in einer Serie mit. "Das Verschwinden" heißt die und es geht um eine Mutter, die ihre Tochter sucht. Im Interview erzählt Julia Jentsch, was sie daran gereizt hat.

Julia Jentsch kennen wir aus "Die fetten Jahre sind vorbei", "Sophie Scholl" und "Effi Briest". Jetzt spielt sie zum ersten Mal in einer Mini-Serie mit. Vier Teile à 90 Minuten hat "Das Verschwinden". Am 22., 29., 30. und 31. Oktober strahlt das Erste die Serie aus.

Julia Jentsch spielt darin Michelle Grabowski, die mit Ende 30 eine 20-jährige Tochter hat. Als die nach einer Partynacht spurlos verschwindet, macht sie sich selbst auf die Suche entlang der tschechischen Grenze – denn niemand glaubt ihr. Es gibt keinen Hinweis auf ein Verbrechen und die junge Frau ist erwachsen aber die Mutter fängt an, auf eigene Faust nachzuforschen. Je mehr sie über ihre Tochter herausfindet, desto mehr Zweifel kommen ihr, ob das enge Mutter-Tochter-Verhältnis am Ende nur aus Lügen und Geheimnissen besteht. Extrem spannend geschrieben und gedreht, mit einem ganzen Cast guter Schauspieler und einer überragenden Julia Jentsch.

Außerdem in Eine Stunde Film

Anna Wollner hat sich in London mit den beiden Hauptdarstellern aus "Borg / McEnroe" getroffen: Sverrir Guonarson und Shia LaBeaouf erzählen, was sie beim Dreh des Films über die beiden Tennisstars der 80er Jahre und über Serve-und-Volley gelernt haben.

Neu im Kino ist diese Woche "Es war einmal Indianerland", die Verfilmung eines Bestsellers von Nils Mohl. Es ist die Coming-of-Age-Geschichte eines 17-Jährigen (Leonard Scheicher), der sich zurechtfinden muss zwischen der Liebe zu einer Unerreichbaren (Emilia Schüle), einem Mord, den sein eigener Vater begeht, dem Bestehen im Boxring und einem gigantischen Unwetter, das plötzlich aufzieht.