Mama geht arbeiten, Papa bleibt zuhause, bei Kind und Küche. Geht. Wir haben mit Henning und Georg gesprochen, die dieses Konzept gelebt haben. Georg sogar sieben Jahre lang.

Hausmann und Vollzeitpapa – der beste Job der Welt? Wir haben mit zwei Männern gesprochen, die uns diese Frage beantworten können: Henning und Georg.

Georg war einer der Hausmänner der frühen Stunde: Von Mitte der 80er bis in die 90er Jahre hinein hat er sich um drei Kinder, Haus und Hof in einem kleinen Dorf in NRW gekümmert. Seine Frau ist Lehrerin, hatte einen festen Job – er damals nicht. So war schnell klar, dass Georg sich Vollzeit um Kinder und Haushalt kümmern würde. Sieben Jahre lang hat er das gemacht.

Mann beim Baby, Frau im Job

Henning hingegen lebt mit Frau und zwei kleinen Töchtern in Berlin. Er ist aktuell noch in seiner einjährigen Elternzeit. Er und seine Frau haben die Elternzeit genau andersrum aufgeteilt, als das häufig der Fall ist: Seine Frau war sieben Monate zusammen mit Henning beim Baby. Die restlichen fünf Monate ist Henning alleine zu Hause verantwortlich. Seine Frau arbeitet wieder.

Beide erzählen uns von ihrem Selbstverständnis und den ganz unterschiedlichen Bewertungen von außen, die sie erfahren haben - in eine Stunde Liebe.

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