"Engagement" ist das Zauberwort bei Online-Medien. Leser sollen durch Interaktivität begeistert werden. Dazu entsteht in Redaktionen ein ganz neuer Berufszweig. Wir stellen den Job in "Was mit Medien" vor.

In deutschen Online-Redaktionen entsteht ein neues Berufsfeld: Audience Engagement. In den USA gibt es diese neue Aufgabe bei den Digitalteams der Washington Post, New York Times und anderen bereits. Das Ziel: Nutzer stärker an sich binden und ganz neue Nutzergruppen erreichen. Dabei geht es darum, Social media strategisch einzusetzen, neue, interaktive Formate zu entwickeln und weitere Kanäle zu erschließen.

Viele Online-Redaktionen stellen fest: Der Nutzer als Leser von Texten reicht nicht mehr aus. Um die Besucher stärker zu binden, setzen sie auf interaktive Formate. Eine Vorreiterin in Deutschland ist Carline Mohr. Vor einem Jahr gab sie ihren Job als Social-Media-Chefin bei der Bild auf und wechselte zu Spiegel Online. Dort ist sie jetzt "Chefin vom Dienst Audience Development". Wie ihr Alltag aussieht und warum dieses Aufgabenfeld für moderne Nachrichtenredaktionen wichtig ist, berichtet sie in dieser Ausgabe von unserem Medienmagazin.

Digitale Demoskopie

Dazu gehören Umfragen, wie die von Civey. Das Startup aus Berlin möchte den Markt der Meinungsforscher revolutionieren. Während die klassischen Institute sich mit 1000 Befragten für eine repräsentative Studie zufrieden geben, setzt Civey auf 3000 Teilnehmer und auf eine enge Kooperation mit Nachrichtenseiten. Was diese Symbiose beiden Seiten bringt, erklärt unser Gast Kathy Meßmer von Civey.

Hier geht es zur Test-Umfrage, die wir mit Civey für euch durchführen: