Die einen brechen beim Schauen der Nachrichten in Tränen aus, wenn es um Katastrophen und Krieg geht. Andere lässt das völlig kalt. "Ab 21"-Reporterin Ivy Nortey hat eine Mitbewohnerin, die zur ersten Sorte gehört - und hat mit ihrer WG diskutiert, warum wir eigentlich unterschiedlich empathisch sind.

Wie Empathie bei Menschen gemessen und wie das Mitgefühl "trainiert" werden kann, erklärt uns Claudia Sassenrath, Sozialpsychologin an der Universität Ulm. Sie sagt auch: Zuviel Empathie kann schaden, weil es Stress in uns auslöst.

Studierende der Medizin brauchten bisher vor allem einen guten Numerus clausus, um einen Studienplatz zu ergattern. Die private Universität Witten/Herdecke will einen neuen Weg gehen und stellt als Auswahlkriterium für das Medizinstudium auch die Frage: "Wie empathisch bist du?" Warum Empathie gerade bei Ärzten wichtig ist und wie die Uni "Empathie" lehrt, das erzählt uns Madelin Riesen, die an der Privatuni im 8. Semester Medizin studiert, und auch beim Auswahlverfahren der neuen Studierenden dabei ist.