Eigentlich hat die EU vor einem Jahr die Roaming-Gebühren fürs EU-Ausland abgeschafft. Heißt: Fotos bei Instagram hochladen dürfte kein Problem sein. Aber es gibt ein paar Fallen, die für euch teuer werden könnten.

Seit die EU die Roaming-Gebühren kassiert hat, können wir im EU-Ausland wie zu Hause ins Internet gehen und telefonieren. Ein paar Fallen gibt es aber noch.

Alte Verträge

Die größte Falle ist ein Punkt im Vertrag, der noch aus der Zeit vor der Abschaffung der Roaming-Gebühren stammt. Damals hatten viele die Option gewählt, Datenvolumen dazu kaufen zu können. Sogenannte EU-Pakete. Das machte damals Sinn. Heute hingegen überhaupt nicht - und wer das nicht weiß, und brav auf "Kaufen" klickt, zahlt Geld, das er sich nach Rechtslage hätte sparen können. 

Urlaub auf dem Schiff

Aufpassen müssen wir auch, wenn wir einen Kreuzfahrt-Urlaub machen. Die EU-Roaming-Freiheit gilt nämlich nicht auf europäischen Gewässern. Das bedeutet: Wenn wir über das schiffseigene Netz telefonieren, können laut Verbraucherzentrale zwischen drei und sieben Euro pro Minute anfallen.

Europäische Länder, die nicht in der EU sind

Wenn wir in die Schweiz fahren, müssen wir aufpassen, dass sich das Smartphone nicht automatisch in ein schweizerisches Netz einloggt. Das Kann, je nach Anbieter, teuer werden, es sei denn, unser Anbieter hat die Schweiz als EU-Tarif mit drin.

Entspannt ist der Urlaub in Norwegen, Liechtenstein und Island. Da hat die EU ausgehandelt, dass dort die gleichen Regeln wie in der EU gelten.  

Lange Telefonate

Das Telefonieren aus einem anderen EU-Land oder auch in ein anderes EU-Land ist noch nicht ganz frei von zusätzlichen Kosten. Flat oder Freiminuten gelten normalerweise nur für deutsche Nummern. Wie viel es mehr kostet, steht normalerweise in der SMS, die wir bekommen, wenn wir über die Grenze fahren. die gute Nachricht: Ab dem kommenden Jahr sollen die Zusatzkosten auf maximal 19 Cent pro Minute gedrosselt werden. 

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