Islands Präsident Guðni Th. Jóhannesson würde Ananas auf Pizza am liebsten verbieten lassen. Richtig so, finden wir. Und erklären euch, warum Dosenananas nix auf der Pizza zu suchen hat.

Als Islands Präsident Guðni Th. Jóhannesson kürzlich eine Schule besuchte, fragte ihn ein Schüler wie er zu Pizza Hawaii stehe. Jóhannesson zeigt sich als Gourmet und sagte, dass er Ananas auf Pizza am liebsten verbieten lassen würde. Seitdem gibt es im Netz kaum noch ein anderes Thema als die Frage: Gehört Ananas nun auf Pizza oder nicht? Bisher sind die Ananasverfechter bei Twitter in der Mehrheit.

Sogar Kanada hat sich mittlerweile in die Diskussion eingeschaltet. Angeblich kommt die Pizza Hawaii nämlich von dort. Dazu zumindest schreibt die Huffington Post und bezieht sich auf den Pizzabäcker Sam Panopoulos.

Bei aller Liebe zur Pizza: Wir halten nix von Ananas auf Pizza. Und damit sind wir nicht allein. Tobias Schwabe von der Pizzeria "485 Grad" hat viele italienische Mitarbeiter. Und er sagt: "Die Ananas ist auf der No-Go-Liste. Wir haben entschieden, wir tun es nicht." Er sagt auch: "In Neapel würden Sie dir die Pizza mit Ananas um die Ohren hauen."

"Ananas auf der Pizza ist eine Glaubensfrage, wie Apple oder Microsoft."
Tobias Schwabe, der Pizzeria 485

Wer trotzdem einen süßsauren Geschmack auf der Pizza mag, dem empfiehlt er, ein bisschen Honig-Chili-Öl darauf zu träufeln. Seine Lieblingspizza ist die klassische Margherita, mit Tomatensoße, einem leckeren Fior-Di-Latte-Mozzarella und ein bisschen Salz und Pfeffer.