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Bei vielen von uns gibt es diesen einen Menschen, der sich in unserem Herz festsetzt – und das oft über Jahre. Häufig ist das auch mit Kummer und Schmerz verbunden. Denn dieser Mensch ist unsere Schwachstelle, unser Kryptonit. In dieser Folge der Ab 21 erzählt Ida von ihrem Kryptonitmenschen und eine Psychologin erklärt, warum sie für uns so einzigartig sind.

Viele von uns haben diesen einen Menschen in ihrem Leben. Den, der eigentlich keine Rolle mehr spielen sollte, aber unser Leben dennoch beeinflusst. Der, bei dem wir schon Herzklopfen bekommen, wenn wir nur den Namen hören. Der, bei dem wir stottern wie ein verliebter Teenie, wenn wir ihm zufällig auf der Straße begegnen. Der, der mit seiner Anwesenheit unser ganzes Leben zum Wanken bringt.

"Kryptonit ist die Schwachstelle von Superman. Irgendwann habe ich angefangen, ihn so zu nennen, weil ich das Gefühl habe, dass ich bei ihm immer schwach werde."
Ida über die Bezeichnung Kryptonit

In unserem Alltag muss dieser Mensch nicht dauerhaft eine Rolle spielen. Doch wenn er oder sie auftaucht, dann trifft es uns wie ein Blitz. Auch Ida, die eigentlich anders heißt, hat so einen Mann in ihrem Leben. Seit 15 Jahren ist er immer irgendwie präsent – mal mehr, mal weniger, manchmal überhaupt nicht. Selbst eine zehnjährige Beziehung hat an Idas Gefühlen für ihr Kryptonit, wie sie den Mann nennt, nichts verändert.

Kryptoniten sind meist unerreichbar für uns

"Da die Kryptonitmenschen ein Stück weit unerreichbar sind, können wir alle Sehnsüchte auf sie projizieren", erklärt die Psychologin Vivian Jückstock. Denn bei dieser Art von Schwärmerei oder Liebe bräuchten wir keine Angst haben, dass es am Ende doch nicht so toll ist, wie wir uns das immer ausgemalt haben. Da dieser Mensch so weit weg ist, könnten wir all unsere Sehnsüchte frei fließen lassen, so die Psychologin. Im Podcast erklärt sie, warum Kryptonitmenschen für viele von uns so etwas Besonderes sind und verrät, warum die meisten von uns wahrscheinlich nie eine Beziehung mit ihrem Kryptonit haben werden.

Vivian Jückstock
© faceland
Psychologin Vivian Jückstock vergleicht die Beziehung zu Kryptonitmenschen mit Fangenspielen.

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