Thies Matzen hat es schon einmal gemacht: einmal rund um Kap Hoorn. Vor 400 Jahren wurde das Kap entdeckt. Gefährlich ist es immer noch, sagt der Extremsegler.

Das Kap Hoorn in Südamerika gehört zu den gefährlichsten Schiffspassagen der Welt. Auch weil das Wetter so extrem ist. Vor 400 Jahren wurde das Kap erstmals entdeckt. Die Mutigen waren die Niederländer Jacob Le Maire und Willem Schouten. Der Extremsportler Thies Matzen ist aber auch sehr mutig und hat Kap Hoorn schon mehrfach umsegelt. Vor allem sei Kap Hoorn wunderschön, sagt der Segler.

Eine echte Umrundung sind 2000 Kilometer

Was bis heute den Ruf des Kap Hoorn begründet, ist die Ära der Großsegler. "Die mussten ja bei jedem Wetter da unten rum - ohne Wetterbericht", sagt Thies Matzen.

Wie gefährlich die Reise ist, hängt weiterhin vom Wetter ab. Das weiß auch Matzen. Während des Rückwegs aus der Antarktis kam er schon einmal ziemlich in Gefahr. Auf dem Neun-Meter-Boot hatte das Team keine Wettervorhersage. Auf den letzten 100 Meilen vor Kap Hoorn kamen sie in einen mächtigen Sturm. "Gerade diese 100 letzten Meilen, die haben es ziemlich in sich", sagt Matzen.