Tiefstpreis: weniger als 20 Cent pro Liter Milch. Die Bauern verzweifeln, den ersten droht der Ruin. Wir wollen helfen und den Milchkonsum ankurbeln. Wir setzen auf Hautpflege und Superfood. Schauen wir mal, was möglich ist.

Erst einmal machen wir Milch zu unserer neuen Kosmetikgeheimwaffe. Dafür braucht es einen kleinen Umweg: die Sahne. Die ist nämlich bestens geeignet, um unsere Haut zu straffen. Also: Wir steigern und pimpen die Milch zur Sahne und pflegen dann damit unsere Haut bis sie samtig zart ist.

"Die Hautstruktur wird durch Sahne wesentlich besser. Die Haut fühlt sich geschmeidiger und glatter an."
Dermatologin Isabell Hönsch über Haut und Sahne

Für Sahne brauchen wir Rohmilch. Die lassen wir stehen, dann setzt sich der Rahm an der Oberfläche ab. Oder wir packen die Rohmilch in eine Zentrifuge. Fertig ist die Sahne.

Bleiben wir beim Thema Haut: Aus Milch kann man auch Buttermilch machen, und auch die ist gut für unser Äußeres. Zum Beispiel nach einem Sonnenbad oder auch Sonnenbrand. Buttermilch wirkt abschwellend, entzündungshemmend und kühlt angenehm. Dick macht sie auch nicht - falls ihr es mit dem Konsum nicht total übertreibt.

Eine Diät - nicht mit Buttermilch, aber mit Milch - hat auch Marilyn Monroe gemacht. Die Hollywood-Ikone hat morgens immer ein Glas Milch getrunken, aber mit zwei rohen Eiern untergerührt. Ob das noch eine angesagte Methode ist, um die Milch zu retten? Da melden wir mal Zweifel an.

Milch zum neuen Superfood machen, könnte ohnehin etwas schwierig werden. Dafür gibt es (weltweit) zu viele Menschen mit Laktoseintoleranz. Außerdem ist das keine Lösung für Veganer.