Beim Fasten geht's längst nicht mehr nur um Religion. Viele Menschen nutzen die Gelegenheit, in irgendeiner Form Verzicht zu üben. Zum Beispiel auf Plastik. Oder - noch eine Nummer härter - gleich ganz auf Produkte, die einen Strichcode haben. 

Während der Fastenzeit weniger Plastik verbrauchen, das ist eigentlich ganz gut umzusetzen. Statt Joghurt oder Sahne im Plastikbecher, können wir die Produkte einfach im Glas kaufen. Für loses Obst und Gemüse gibt es Stoffbeutel. Die müssen natürlich vorher eingepackt werden. Es gehört also etwas mehr Planung zum Einkaufen.

Strichcode-Fasten erfordert Planung

Aber so gar nichts mehr kaufen, wo ein Strichcode drauf gedruckt ist? Das ist eine ganz schön harte Nuss. Frische Lebensmittel gibt es natürlich auf dem Markt. Das geht noch ganz gut. Und in immer mehr Städten gibt es Unverpackt-Läden. Auch das macht die Sache einfacher. 

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Aber wer das Level auf "Zero Waste" hochschrauben will, muss sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Klar, viele Produkte lassen sich selber herstellen. Egal ob Zahnpasta oder Waschmittel. Aber das ist wesentlich zeitintensiver als im Laden nach der Packung zu greifen. 

Aber genau darum geht es beim Fasten. Sich etwas bewusst zu machen und sich dafür Zeit zu nehmen. Und da kann eine Übungszeit von überschaubaren sechs Wochen ein guter Anfang sein.

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Auch beliebt in diesem Jahr: CO2-Fasten. Also aufs Auto verzichten und stattdessen Fahrrad oder Bus fahren oder laufen. Weniger Elektronik benutzen, gehört auch dazu. Heißt: Den Kuchen mal wieder von Hand rühren, statt den Mixer zu verwenden. Heizung runterdrehen, spart natürlich auch CO2, das kann gerade im Winter ungemütlich werden.

"Das ist bei den Temperaturen im Moment noch eine größere Herausforderung als das gegen Ende der Fastenzeit im März der Fall ist."
Anke van de Weyer, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin

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